Aufzeichnungen über unseren Schützenzug aus den Gründerjahren sind nicht mehr vorhanden. Unser ehemaliger Schützenbruder und Feldwebel Otto Stark hat daher seine Erinnerungen zu Papier gebracht.

Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum

Erinnerungen an die Gründerjahre unseres Schützenzuges

von Otto Stark

Die Zusammenkünfte der alten Querschläger fanden jeden Sonntag bei Bonten statt. Es waren keine offiziellen Versammlungen heutigen Stils, vielmehr eine Art Stammtischrunde von Leuten, die sich gut kannten und einen gemeinsamen Hang zur Geselligkeit hatten. Aus solchen Stammtischrunden wurde wohl auch die Idee geboren, 1922 zum ersten male mitzumaschieren. Da sich sowie so alle Sonntags trafen, konnten Vorschläge und Ideen gleich behandelt werden. Die Mutter der Kompanie, Bonten Maria (Steppen), stiftete in jedem Jahr das Blumenhorn.

Das Alter der Schützenbrüder war ziemlich einheitlich, es bewegte sich um die 25 Jahre. Die Schwankungen betrugen 2 – 3 Jahre …

Das Gründungsjahr fiel in eine schlechte Zeit. Ein Spruch aus dieser Zeit:

Et es ´ne uesel ende welt, völl papier on wennes jelt

Wilhelm Berg; St. Tönis

Es erzählte ein alter Schützenbruder:

Da hatten wir eines Abends einmal 1.000.000 Mark in der Tasche. Wir nahmen uns vor, damit am nächsten Abend raus zugehen und das Geld auf den Kopf zu hauen. Der Tag verlief auch noch gut, doch als der Abend kam, mussten wir feststellen, dass das Geld nicht einmal für den Eintritt reichte. Ja das war die Inflation…

Die schönste Woche des Jahres war immer die Woche vor dem Schützenfest, die Übungswoche. Es ging dann in Formation nach Hannen auf der Hardt. Der Zugführer Albert Rahm ließ auf dem Wege dorthin an jedem zweiten Laternenmast eine Parade machen. So hatte man den richtigen Durst, um bei Hannen einzukehren. Der Rückweg verlief ebenso und endete meist bei Schiffer oder bei Bonten.

Kurze Zeit, nach dem Albert Rahm nach Norf zog, wurde er dort Schützenkönig. Natürlich durften auch Vertreter seines ehemaligen Willicher Schützenzuges nicht fehlen. Mit dem Brennabor-Auto des Kassierers Jakob Breuers ging es nach Norf. Dieser Besuch dürte wohl in die dortigen Annalen eingegangen sein, anschließend fehlten Toilettenspiegel, Schützenkränze, sogar ganze Blenden (Fensterläden) fanden ihren Weg nach Willich.

In jedem Jahr gab es vom Radfahrverein einen Zuschuss von Zwanzig Mark für den Zug. Das war damals wohl etwas mehr wert, als heute und so machte sich der Zug auf, um diese Freude tüchtig zu feiern. Der Weg ging nach Metzen und dann de janze hellje-hüskes wier terück. So kam man beim Höfkes-Metzger vorbei und die ganze Meute fiel dort ein. Der Zugführer (Rahm) griff sich die Schneidemaschine, auf der ein Stück Schinken lag und schnitt und schnitt … – bis die gute Metzgersfrau meinte

Joe jonges, dat wat err af´ snitt, dat mör err och neeme

Wat?

Meinte ein Schützenbruder darauf hin:

dat es noch neeit jenoch, hat err neeit noch miir?

Nahmen noch die letzen Blutwurtstringe und weiter ging es nach Bonten. Sie mussten schön ausgesehen haben, dass der alte Bonten (de doch waal er´s knipsiwoer) noch das Brot zu der Mahlzeit gab.

Im Jahre 1929 war es Reuter Heinrich, der für den Zug des Radfahrvereins die No. 2 zog. (No. 1 war traditionsgemäß dem Zug von Hütz Robert vorbehalten.) Ein anderer Zug versuchte einen Platz für ein Fass Bier zu tauschen. Ob unsere Ur Querschläger zu stolz waren, oder ob ein Fass Bier in einem solchen Fall zu wenig war – ich weiß es nicht: Jedenfalls kam der Handel nicht zustande.

75-Jahre Querschläger

90-Jahre Querschläger

Im Jahr 2012 durften wir wiedermal ein großes Jubiläum feiern. Der Schützenzug Querschläger ist 90 geworden. Die Feierlichkeiten begannen mit unserem Vogelschießen, wo ein harter Kampf um die Königswürde statt fand. Am Schluss holte unser Schützenbruder Markus Brohsen den Vogel von der Stange. Gemeinsam mit seinen Wahlministern (Schuhputzern) Kazimier Irisik und Benedikt Buchholz bildeten die drei das Königshaus der Querschläger.

Im Juni fand unser Königsabend im Wachlokal „Haus Schiffer“ statt, wo nicht nur unser Königspaar gefeiert wurde, sonder auch das 90-jährige Vereinsjubiläum. Es war ein sehr schöner Abend, die Feierlichkeiten gingen bis in die frühen Morgenstunden.

Dann war es Juli, das Schützen und Heimatfest fand statt. Im Vorfeld hatten wir bereits auf unser Jubiläum über die örtlichen Printmedien aufmerksam gemacht.

Früher wurde sich traditionell am Schützenfest Samstag bei unserem Schützenbruder Kazimier Irisik getroffen, wo eine Kleinigkeit gegessen und getrunken worden ist. Anschließend durften wir auf der Hülsdonkstraße in Wekeln antreten, wo dann die Parade vor dem neuen Zugkönig stattgefunden hat, auch Beförderungen und Ehrungen von verdienten Schützen wurden hier durch den Zugführer Alwin Buchholz vorgenommen. Danach ging es in Formation weiter zum Willicher Friedhof, dort wurden dann die verstorbenen Querschläger geehrt.

Am Samstag Nachmittag hatten wir uns dann im Wachlokal getroffen, um von dort aus am Festumzug wie auch anschließender Parade teilzunehmen.

Copyright 2012 Foto Naus

Am Sonntag Morgen in der frühe um 8 Uhr trafen sich die Querschläger traditionell zum Frühstück im Kaisersaal Schiffer. Dort gab es dann unteren anderen Tonis berüchtigte Suppe mit Ei-Einlage und vieles mehr. Hier hatten wir dann die Möglichkeit uns für den anstehenden Festumzug zu stärken. Der Zugkönig und seine Schuhputzer waren natürlich nicht dabei, sie trafen sich im Hause der Majestät um dort zu speisen.

Am Sonntag in der frühe um 8 Uhr trafen sich die “Querschläger” traditionell zum Frühstück im Kaisersaal Schiffer. Dort gab es unter anderen Tonis berüchtigte Suppe mit Ei-Einlage und vieles mehr. Leider war uns das Wetter an diesem Morgen nicht mehr so freundlich gesittet wie am Vortag, sodass wir bei Festumzug ein wenig von außen Feucht geworden sind. Wegen des starken Regens der dann während des Umzuges runter gekommen ist, ist die Sonntagmorgen Parade ausgefallen. Statt zum Zelt weiter zu gehen, haben sind wir dann in die in die Gaststätte “Op de Eck”  eingekehrt um uns vor dem Starkregen zu schützen. Als der Regen vorüber gezogen war, konnten wir in die wohlverdiente Mittagspause gehen. Auch der Sonntagnachmittag war ein wenig Feucht. Trocken sind wir noch beim Antreten am Kaiserplatz angekommen, kaum geht jedoch der Festumzug los kam wieder so ein Regenschauer runter, sodass wir uns einen trockenen Platz unter den nächst besten Bäumen suchen durften. Als der Regen dann jedoch wieder aufgehört hat, haben auch wir uns dann auf den Weg in Richtung Stadtzentrum gemacht. Da hinter uns “Die Ewig Letzten” fehlten, können wir sogar sagen dass wir mal als letzter Zug im Regiment laufen durften. Im Anschluss an den Festumzug fand bei besten Sonnenschein, als wäre nichts gewesen der Füllhornkorso sowie die Parade statt.

Um für ein wenig Verwirrung zu sorgen hatten wir uns dann einen kleinen Spaß mit Franz Auling der früher für Protokoll beim ASV 1886 Willich e.V. zuständig war.

Da die Treuenkameraden viel weiter vor uns im Regiment waren, sind wir natürlich erst einmal gemeinsam auf deren Position gelaufen.

So gab es dann eine Position im Regiment wo wir natürlich gehören. Also sind wir nach dem ersten Vorbeimarsch am Schützenkönig im Laufschritt einmal um die Kirche herum zurück Torbogen gelaufen um die Verwirrung perfekt zu machen. So musste Franz Auling beim zweiten Vorbeimarsch einwig Schmunzeln, da er wahrscheinlich im Leben nie auf die Idee gekommen ist dass wir nochmal vorbei laufen.

Im Anschluss an die wiedermal perfekt gelaufene Parade und zum Anlass unseres 90-jährigen bestehens, haben wir uns es nicht nehmen lassen als kleine Überraschung ein paar Erinnerungfotos gemeinsam mit den Treuenkameraden schießen zu lassen.

Herrentour 2012 nach Amsterdam

Am ersten Wochenende im September war es dann mal wieder soweit. Die Querschläger sind zu ihrer traditionellen Herrentour aufgebrochen. Unser Ziel dieses mal war Amsterdam, die Tour wurde von unserem Schützenbruder Michael Lehmann.

Getroffen wurde sich am Freitagmorgen auf dem Kaiserplatz in Willich, wovon unser Bus in Richtung Oberhausen aufgebrochen ist. Natürlich haben alle teilnehmenden Schützen beste Laune mitgebracht. In Oberhausen war der erste Umstieg, dort sind wir in den Bus Richtung Amsterdam umgestiegen. Von dort aus ging es mit den Bus an die Niederländische Grenze wo wir unseren Guide Brigitte eingesammelt, diese uns das gesamte Wochenende durch Amsterdam geführt hat.

In Amsterdam angekommen, wo wir standesgemäß in Hilten Hotel untergebracht waren, bezogen wir erst einmal unsere Zimmer. Von dort aus ging es etwas später erst einmal in ein Niederländisches Restaurant wo wir bei niederländischen Spezialitäten zu Abend gegessen haben. Nach dem wir uns reichlich gestärkt haben, sind wir dann los gezogen um uns ein wenig die Amsterdamer Innenstadt an zu schauen. Erst ging es zu Fuß durch das Studentenviertel, wo uns erklärt wurde dass die Häuser dort früher durch Studenten besetzt worden sind, was sehr auffällig war ist dass die Häuser alle ihren eigenen Motive hatte.

Im Anschluss daran, sind wir in Richtung Grachten weiter gezogen, wo unser erster Halt ein kleines Lokal wo wir ein original niederländisches Getränk zu uns genommen haben. Dort verbrachten wir erst einmal paar gesellige Stunden zusammen, bevor an einer kleinen Führung durch das Rotlicht Viertel teilgenommen haben. 

Am Samstag haben wir zunächst zum Frühstück im Hotel getroffen, anschließend ging es von dort aus mit dem Bus wieder in die Amsterdamer Innenstadt.  Einige von uns nahmen an einer Grachtentour teil, die durch diverse Kanäle und den Amsterdamer Hafen führten. Dort konnte man auch Kreuzfahrt und Container Schiffe aus nächster nähe sehen. Mittags ging es mit dem Bus nach Marken, einem kleinen Schiffer Städtschen im Izelmeer. Dort hatten wir die Möglichkeit uns ein wenig um zu schauen. Im Anschluss ging es wieder zurück nach Amsterdam wo wir Abends in einem Tunesischen Restaurant zu Abend gegessen haben. Nachdem wir uns reichlich gestärkt haben, haben wir uns ins Studentenviertel aufgemacht um die dortige Gastronomie kennen zu lernen. 

Es war Sonntag, der Tag der Abreise. Bevor wir uns jedoch wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht haben, stand noch ein Ausflug auf dem. Nachdem wir noch im Hotel gefrühstückt haben und in ruhe im Hotel ausgecheckt haben, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg in die Niederländische Landeshauptstadt. Es ging nach Den Haag. Dort hatten wir die Möglichkeit uns dort ein wenig um zu sehen. Im Anschluss ging es dann wieder nach Willich zurück.

Die Planwagen Tour

Es sind zwei Wochen vergangen wo die Querschläger auf ihrer Herrentour waren, und es stand wieder ein Ausflug auf dem . Gemeinsam mit unseren Frauen, nahmen wir an einer durch unseren Schützenbruder Rainer Naus organisierten Planwagentour teil.

Getroffen wurde sich Samstagnachmittag im Diepeshof in Willich-Schiefbahn. Von dort aus ging es dann mit dem Planwagen von Schiefbahn über Kleinenbroich und Korschenbroich zurück nach Schiefbahn. Im Anschluss an diesen Ausflug haben wir noch paar gesellige Stunden bei dem dortigen Scheunenfest verbracht.

Rückblick 2013

Es ist der Samstag nach Christi Himmelfahrt, wo traditionell immer das Vogelschießen des Schützenzuges Querschläger stattfindet.

In diesem Jahr war das Wetter noch recht Kühl, sodass wir beim Vogelschießen noch die Winterjacken hatten. Alle Schützen waren trotz allem aller bester Laune. Das Schießen ging über viele Stunden, am Ende viel jedoch der Vogel. Unser Schützenbruder Sebastian Buchholz hatte es sich nicht nehmen lassen den Vogel von der Stange zu holen. Gemeinsam mit den Schützen Erwin Peerebooms und Tobias Binder bildeten sie in diesem Jahr das Königshaus der Querschläger.

Rückblick 2014

Im Frühjahr des Jahres 2014 teilte Heinz Schiffer, Wirt der Gastwirtschaft „Haus Schiffer“ mit, dass er zum Ende Februar 2015 aufhören werde. Somit war uns allen klar, dass wir uns auf die Suche nach einem neuen Wachlokal machen müssen. 

So fand an dem Samstag nach Vatertag unser Vogelschießen statt. Sebastian Buchholz der im Vorjahr zum ersten mal Zugkönig geworden ist, und damit der jüngste Zugkönig der Vereinsgeschichte war wollte in diesem Jahr seine Königswürde verteidigen. Im Laufe des Nachmittags entwickelte sich dieses Schießen zu einem echten Krimi, den insgesamt 5 Schützen wollten in diesem Jahr den Vogel von Stange holen. Die Schützen Sebastian Buchholz, Peter Binder, Alwin Buchholz, Wolfgang Heinrich und Benedikt Buchholz lieferten sich über fast 1 1/2 Stunden einen harten Kampf. Benedikt hatte den Vogel hin und wieder so ungünstig getroffen, sodass der Vogel sich immer wieder von neuen verkantet hatte. Am Schluss konnte es jedoch nur einen Sieger geben, es war der noch amtierende Zugkönig Sebastian Buchholz der mit einem gekonnten Zielschuss den Vogel von der Stange holen konnte und somit seine Königwürde verteigen konnte. 

Gemeinsam mit seinen Schützenbrüdern Tobias Binder und Reiner Brings bildeten sie das Königshaus 2014.

Im Juni fand dann unser letzter Königsabend in den Räumlichkeiten unseres Wachlokals „Haus Schiffer“ statt, wo das Königshaus würdig gefeiert worden ist.

Dann war Schützenfest, in diesem Jahr durften wir zwei Gastschützen in unseren Reihen. Unsere Freunde Peter König und Klaus Nolting haben es sich nicht nehmen lassen mal ein Schützenfest als Gast mit zu Marschieren.

Im Dezember fand dann unsere letzte Weihnachtsfeier in den Räumlichkeiten von Haus Schiffer statt.

Rückblick 2015

Im Januar fand dann unsere letzte Versammlung bei Schiffer statt. Im März wechselten wir dann in unser neues Wachlokal die Gaststätte „Maaßen“ in Alt Willich.  Wo im Mai auch unser erstes Vogelschießen stattgefunden hat.

Im Juni durften wir einen neuen Schützenbruder in unseren Reihen begrüßen, Klaus Nolting wurde mit Mehrheitsbeschluss bei uns aufgenommen und durfte sich ab sofort Querschläger. 

Da wir ein neuer Verein bei Maaßen sind hatten wir gemeinsam mit den Jungs vom Jägerzug „Fidele Jungs“ die ehrenhafte Aufgabe das Wachlokal zu Schmücken.

Anfang September fand erstmalig eine Wochenend Tour gemeinsam mit unseren Frauen statt. Das Ziel war die Kleinstadt Willingen im Sauerland. Freitags wurde sich bei Buchholz getroffen, von wo die Tour mit Bus und Bahn nach Willingen startete. Dort waren wir standesgemäß im Hotel „Sauerland Stern“ untergebracht. In Willingen verbrachten wir dann viele lustige und gesellige Stunden. Am Sonntag Mittag machten wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Willich.

Rückblick 2016

Er kam als Freund und ging als König. In diesem Jahr hatten wir einen Gast beim Vogelschießen. Mit dem draufhalten hat es Frank Zientek einwenig zu ernst genommen, sodass er den Vogel gekonnt von der Stange holte. Zu seinen Ministern ernannte neben dem Schützen Klaus Nolting unseren Zugführer Alwin Buchholz. Gemeinsam bildeten sie das Königshaus des Jahres 2016. Auf der Versammlung im Juni hatten wir dann Nägel mit Köpfen und unseren Zugkönig Frank als Mitglied in unsere Reihen aufgenommen. Auch beim diesjährigen Schützenfest durften wir wieder einen Gast in unseren Reihen begrüßen, Niklas Nolting Sohn unseres Schützenbruders Klaus hatte es sich nicht nehmen lassen ein Schützenfest auf Probe bei uns mit zu machen.

Rückblick 2017

Das wir Querschläger in jedem Jahr zur Herrensitzung fahren ist ja nicht neu. In diesem Jahr hat es uns nach Düsseldorf verschlagen, wo wir an einer Herrensitzung im Maritim Hotel am Flughafen teilnahmen. Im Anschluss an diese Sitzung ging unser Ausflug noch weiter in Düsseldorfer Alt Stadt, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen haben.

Dann war im Mai mal wieder Zeit für das Vogelschießen, in diesem Jahr war mal wieder ein Harter zwischen 4 Schützen die den Vogel für sich behaupten wollten. Am Schluss konnte es jedoch nur einen Sieger geben, unser Zugführer Alwin Buchholz hat es sich nehmen lassen den Vogel herunter zu schießen. Neben unseren Spieß Herbert Waskan ernannte er auch seinen ältesten Sohn Benedikt Buchholz zu seinen Ministern. Gemeinsam bildeten sie in dem Jahr das Königshaus der Querschläger.

Vor Schützenfest durften wir einmal mehr einen Schützenbruder in unseren Reihen begrüßen. Mit Beschluss der letzten Versammlung hatten wir den Schützen Niklas Nolting als Mitglied bei den Querschlägern aufgenommen.

Anfang Oktober war es dann endlich soweit, nach vielen Jahren fand mal wieder eine Herrentour statt. Unser Schützenbruder Erwin Peerebooms hatte es sich nicht nehmen lassen diese zu planen. Gestartet wurde in zwei Gruppen vom Düsseldorfer Flughafen, wovon aus die Flieger in Palma de Mallorca flogen. Die erste Truppe hatte noch glück mit ihrem Flieger, die zweite flog erst mit 4 Stunden Verspätung los. In Mallorca angekommen, durften wir erst einmal mit dem Shuttle weiter in unser Hotel fahren. Dort bezogen wir in Ruhe unsere Zimmer. Später ging es dann weiter zu einem kleinen Lokal in unmittelbarer Nähe zu unseren Hotel, wo wir den ersten Abend in Ruhe haben ausklingen lassen.

Am Sonntag trafen wir uns dann erst einmal zum Frühstück, wo wir uns für den Tag anständig gestärkt haben. Im Anschluss machten wir uns dann auf Erkundungstour am Ballermann. Aufgemacht haben wir uns in zwei Gruppen. Im späteren Verlauf des Tages haben wir uns dann im Bierkönig wieder getroffen. Dort verbrachten wir einige gesellige Stunden miteinander.

Am Montag ging die eine Gruppe wieder auf Erkundungstour am Ballermann, die andere hat sich mit Bus auf nach Palma gemacht, um sich dort die Altstadt anzuschauen. Abends machte man dann noch einen kleinen Ausflug über den Ballermann, angefangen beim Megapark über Schinkenstraße und Bierstraße zurück an den Ballermann. Am Dienstag ging es dann zurück in die Heimat.

Rückblick 2018

Das Jahresabschlussfest

Erstmals in der Geschichte unseres Schützenzuges feierten wir im Jahr 2017 keine Weihnachtsfeier. Auf Wunsch unseres Zugführers der zugleich noch amtierender Zugkönig der Querschläger war, feierten wir in diesem Jahr erstmals ein Jahresabschlussfest in den Räumlichkeiten der Gaststätte “Haus Schiffer”. Alle Mitglieder und Frauen hatten an diesem Abend viel Spaß, die Feier ging bis in die frühen Morgenstunden.

Die Vatertagstour

Auch in diesem Jahr hat es sich unser Schützenbruder Klaus Nolting nicht nehmen lassen, die traditionelle Vatertagstour zu planen.

Los ging es um 11 Uhr, wo sich ein Teil der Querschlägerfamilie sowie Freunde bei Klaus getroffen haben, um von dort aus die diesjährige Fahrradtour zu starten. Von Willich aus, ging es bei gutem Wetter nach Kaarst wo wir unseren ersten Zwischenhalt bei Frankenheim hatten. Nach einem schönen Aufenthalt dort, ging es dann später mit den Fahrrädern weiter.

Nächster planmäßiger Halt war das Hotel “Bienefeld” in Kleinenbroich wo wir eingekehrt sind, dort haben wir eine kleine Pause bei Live Musik gemacht.

Letzter planmäßiger Halt war die Gaststätte “Brauhaus zum goldenen Anker”, wo wir diese Sonne bei leckeren Bolten und Essen genossen haben.

Anschließend haben wir uns auf den Rückweg nach Willich gemacht. Dort wieder angekommen, haben wir den Tag in gemütlicher Runde im AW ausklingen lassen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Klaus für die wunderbare Planung der diesjährigen Tour bedanken.

Das Vogelschießen

Wie es bei den “Querschlägern”alte Tradition ist, fand am Samstag nach Christi Himmelfahrt unser diesjähriges Vogelschießen statt. Leider war es aus Termingründen nicht möglich das Schießen auf dem Schießstand unseres Wachlokales stattfinden zu lassen, sodass wir auf einer alternativen Location geschossen haben. 

Sowie es bei uns seit einigen Jahren zur Tradition geworden ist, wurden auch in diesem Jahr die Damen unseres Zuges wieder zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Nachdem wir uns alle Reichlich gestärkt haben könnte nun auch das diesjährige Vogelschießen beginnen. Eröffnet wurde dieses durch unseren Schießmeister Sebastian Buchholz, die ersten Schüsse galten so ist es bei uns Tradition dem noch amtierenden Zugkönig Alwin Buchholz. Zuerst wurde auf die beiden Flügel des Vogels geschossen, im Anschluss durften die Damen unseres Zuge so wie es bei uns gute Tradition ist, auf den Schwanz des Vogels schießen. In diesem Jahr hatte es unsere Schützenschwester Kiki Jatjuk geschafft den Schwanz des Vogels zu holen.

Im Anschluss durfte wir Männer weiter auf den Vogel zu schießen. Unser Schützenbruder Niklas Nolting hatte es sich nicht nehmen lassen den Vogel von der Stange zu holen. Zu seinen Ministern (Schuhputzern) ernannte neben seinen Vater Klaus Nolting seinen Schützenbruder Benedikt Buchholz.

Schützen und Heimatfest

In diesem Jahr hat unsere Schützenschwester und amtierende Schwanzkönigin es sich nicht nehmen lassen die gesamte Querschläger Familie zum Grillen ein zu laden. Alle Querschläger verbrachten paar entspannte Stunden. Im Anschluss fand dann Traditionell unsere Parade vor dem neuen Zugkönig statt, bevor wir dann gemeinsam weiter zum Willicher Friedhof marschiert sind. Dort fand traditionell zu Ehren unserer verstorbenen Schützenbrüder und Schützenschwestern unsere jährliche Totenehrung statt. 

Sowie am Samstag nahmen wir auch an den folgendend drei Tagen an den Festumzügen und Paraden statt

Die Wahlen

Bereits im Frühjahr des Jahres beim Schnüreschießen gab unser Zugführer Alwin Buchholz bekannt, dass das Schützenfest sein letztes als Zugführer sein wird. Die Schützenbrüder Benedikt -und Sebastian Buchholz, Karl-Heinz Brohsen und Lothar Wynands gaben bekannt dass sie nach Ende ihrer Amtsperiode nicht mehr zur Wahl stehen werden.

So wurde bei der Jahreshauptversammlung im August der Vorstand neu gewählt. Um das Amt des Zugführers wurden die Schützen Rainer Naus und Benedikt Buchholz vorgeschlagen. Der neue Zugführer wurde jedoch erst bei nächsten Versammlung gewählt.

So wurden jedoch die Posten des Schriftführers und Schießmeister neugewählt. Zum neuen Schriftführer wurde Klaus Nolting gewählt und der Frank Zientek ist der neue Schießmeister.

Im November wurde dann der neue Zugführer gewählt, die Zählung erfolgte jedoch erst im Dezember beim Schnüreschießen.

Beim Nüsse Schießen im Dezember erfolgte nun auch die Auszählung für das Amt als neuer Zugführer. Unser Schützenbruder Rainer Naus gewann die Auszählung mit 10 zu 6 Stimmen und wurde somit zum neuen Zugführer gewählt.