Neue Erweiterungen

An dieser Stelle dürfen wir euch nun die neue Erweiterungen unserer Webseite vorstellen. Die Querschläger sind natürlich nicht nur im Netz über ihre Webseite vertreten, sondern auch in den sozialen Medien. Mit dem neuesten Update stellen wir euch die Anbindung zu unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken vor. Diese Anbindung wurde erstellt, um Besuchern die…

Impressionen zum SF – 2019 Teil 2

Hier unser zweiter Teil der Impressionen zum diesjährigen Schützen und Heimatfest. Viel Spaß. Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography Quelle: Yamel Photography…

Impressionen zum SF – 2019 Teil 1

An dieser Stelle haben wir euch ein paar Impressionen des diesjährigen Schützen und Heimatfestes vorbereitet. Aus diesem Grund wünschen wir euch viel Spaß beim lesen. mit besten Schützengruß eure Querschläger

Königswetter bei den Querschläger

Sonniges Wetter, ein glücklicher König: das Vogelschießen der Querschläger im Wachlokal Maaßen hatte nicht besser sein können. Zugführer Rainer Naus war dann auch der erste Gratulant, als der Vogel beim 503. Schuss seinen Widerstand endgültig aufgab. Niklas Nolting ist neuer König der Querschläger und kann seine Königswürde um ein Jahr verlängern. Bereits im vergangenen Jahr…

#radfahrverein_vorwaerts #schuetzenzugquerschlaeger #schuetzenzug_treue_kameraden #tradition #verbundenheit #freundschaft #schuetzenfest #asvwillich Bildangabe: https://www.yamel.de

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Donnerstag, 8. August 2019

#schuetzenfestwillich #schuetzenzugquerschlaeger #jaegerzugtreuekameraden #freundschaft #radfahrverein_vorwaerts

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Donnerstag, 8. August 2019

Der Schützenzug "Querschläger" wurde im Jahr 1922 von Mitgliedern des Willicher Radfahrverein "Vorwärts" gegründet, der…

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Mittwoch, 7. August 2019

Seit einigen Tagen steht euch unsere Webseite wieder zur Verfügung. Hier haben wir einige Änderungen sowie Erweiterungen…

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Donnerstag, 1. August 2019

Impressionen zum diesjährigen Schützenfest… Vielen Dank an unseren Schützenbruder Alwin für die Tollen Bilder.

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Donnerstag, 1. August 2019

Keine so schlechten Aussichten. Nicht vergessen 🕶️ einzupacken… Sonst sieht ihr uns Schützen ja nicht 😉

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Montag, 8. Juli 2019

Kleine Informationen für alle die sich um das Thema Schützen und Brauchtum interessieren. Besucht einfach mal diese…

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Freitag, 7. Juni 2019

noch 39 Tage bis #schuetzenfest_willich_2019Zusätzlich zu unserer Website und Facebook sind wir auch bei Instagram…

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Freitag, 7. Juni 2019

Herzlichen Glückwunsch an das ASV Jungschützen Königshaus 2019.

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Donnerstag, 6. Juni 2019

Heute fand das Vogelschießen der Querschläger statt. Neuer König ist der alte. Niklas Nolting holte mit dem 503. Schuss…

Gepostet von Schützenzug Querschläger am Samstag, 1. Juni 2019
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#mardchierenmacztspass

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Impressionen 2019

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#schuetzenfest2019

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Dat Wasser läuft

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#kurvestehen2019 #asv_willich #schuetzenfest

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#amsterdam_party

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@yamelphotography

Die Gründung unseres Schützenzuges

Der Schützenzug “Querschläger” wurde im Jahre 1922 gegründet, von Mitgliedern des Radfahrverein “Vorwärts”, der damals in Willich zu den gesellschaftlichen Eckpfeilern gehörte. Neben den sportlichen Aktivitäten dieses Verein spielten Geselligkeit, Familiensinn und Heimatverbundenheit bei den Mitgliedern eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund ist es kaum verwunderlich, dass die Radler auch das größte Willicher Heimatfest für sich entdeckten und einen eigenen Schützenzug aus der Taufe hoben.

So lautet denn auch heute noch der offizielle Name der Querschläger: “Erster Schützenzug des Radfahrverein Vorwärts”. Der Beiname, besser Spitzname “Querschläger” wurde schon früh geprägt. Die Schützen waren einmal wieder aus der Rolle gefallen und der damalige Zugführer Albert Rahm kommentierte dies nur trocken: “Ihr seid richtige Querschläger” – ein Name waren geboren.

Aus dem Radfahrverein “Vorwärts” folgten in den 1950er Jahren zwei weitere Schützenzüge, die Treuen Kameraden (Gegr. 1950) und Hüldöppkes (Gegr. 1954).

Heute

Querschläger – das ist Lebensfreude, dass ist ein Stück Schützenfest das ganze Jahre, das ist auch Geselligkeit. Die Querschläger stehen ebenso fest mit dem Beinen im Leben wie auch zu späterer Stunde an der Theke in ihrem Wachlokal “Gaststätte Maaßen”. Und dort nach etlichen Gläsern Gerstensaft, wurde schon viel Geschichte geschrieben, auch so manche Idee geboren, und Aktivität beschlossen.

Aber nicht nur an der Theke sind die Querschläger zu finden. So unternehmen wir einmal jährlich gemeinsam mit unseren Frauen und Kindern an Vatertag unsere Vatertagstour. Traditionell in der Vorweihnachtszeit findet unser jährliches Nüsseschießen statt, wo der Schütze der die meisten Wallnüsse aus dem Weihnachtsbaum geschossen hat zum Nusskönig wird.

Der Schützenzug „Querschläger“ wurde im Jahre 1922 gegründet von Mitgliedern des Radfahrverein „Vorwärts“, der damals in Willich zu den gesellschaftlichen Eckpfeilern gehörte. Neben den sportlichen Aktivitäten dieses Vereins spielten Geselligkeit, Familiensinn und Heimatverbundenheit bei den Mitgliedern eine entscheidende Rolle. Es nimmt also nicht wunder, dass die Radler auch das größte Willicher Heimatfest für sich entdeckten und einen ersten Schützenzug aus der Taufe hoben. So lautet denn auch heute noch der offizielle Name der Querschläger „Erster Schützenzug des Radfahrvereins Vorwärts 1922“. So ist das alte Wappen des Radfahrvereins „Vorwärts“ heute noch fester Bestandteil des Königssilbers und des Querschläger-Logos in den Briefköpfen und Autoaufklebern.

Der Beiname, besser Spitzname „Querschläger“ wurde schon früh geprägt. Die Schützen waren wieder einmal aus der Rolle gefallen und der Zugführer kommentierte nur trocken: „Ihr seid richtige Querschläger“ – ein Name war geboren und wurde mehr und mehr zum Markenzeichen. Auch heute noch wissen die Querschläger um ihren Auftrag, immer etwas anders zu sein wollen als andere: eine Tatsache, die schon so manchen Zugführer zur schieren Verzweiflung getrieben hat.

Überhaupt fühlen sich die „Vorwärts“-Züge durchaus noch miteinander verbunden. So marschieren zum Beispiel einer alten Tradition zufolge Querschläger und Treue Kameraden bei Umzügen und Paraden des Willicher Schützenfestes in jedem Jahr gleich hintereinander und bringen hierdurch die gemeinsamen Wurzeln zum Ausdruck. Auch die Idee aus dem Jahr 1985 haben beide Züge in den letzten Jahren wiederaufleben lassen und hier schon eine kleine neue Tradition entwickelt. Denn beide Züge treten bei der Montagparade in einem gemeinsamen Block an, angeführt von den Zugführern und Füllhornträgern: Das schafft Gemeinsamkeit, da lebt denn der alte Radfahrverein noch ein wenig auf. Und wenn die Kommentartoren Karl von Böckel, Franz Auling oder Joachim Kothen in den letzten Jahren etwas aus ihrem Konzept geraten sind ob dieser geballten „Vorwärts“ drängenden Kraft – der herrliche Anblick dieser Formation wird vom Publikum immer wieder dankbar aufgenommen und mit Applaus quittiert. Und es denn funktioniert hat (und es funktioniert immer) gibt es Jubel bei den Schützen: „Das war mal wieder was“!

Es ist nicht einfach, aus den Anfängen des Zuges zu berichten. Schriftliche Aufzeichnungen sind nicht vorhanden und es gab nur noch die Erinnerungen unseres damaligen Feldwebels Otto Stark, die später einmal niedergeschrieben wurden.

Die ältesten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1960, als sich die Querschläger darauf besannen, dass es Papier und Tinte gibt, mit denen man Berichte und Protokolle fertigen kann. Erster Schriftführer wurde damals Hans Wollny, dem wir die Protokolle aus dieser Zeit und einige schriftliche Hinweise auf die Gründungsjahre verdanken.

So wissen wir um die Namen der Gründungsmitglieder: Albert Rahm, Toni Hückels, Peter Post, Peter Wilms und Heinrich Reuter. Es waren die „Vorwärts“-Sportler, die einen eigenen Schützenzug auf die Beine stellen wollten. Erster Zugführer war Albert Rahm.

In der Sitzung am 16. Januar 1960, zu der die Aufzeichnungen beginnen, wurde Otto Stark zum Feldwebel gewählt. Zugführer war damals seit einem Jahr Erich Geifes, dessen besonderer Verdienst es schon wenige Jahre später sein sollte, den Zug für junge Menschen zu öffnen und attraktiv zu gestalten. Vorausschauend wie er war, wollte er hierdurch den Bestand des Zuges in das nächste Jahrtausend hinein sichern.

Der Kassenbestand des Zuges sah damals aus heutiger Sicht betrachtet nicht gerade rosig aus: Spargelder für das Schützenfest insgesamt 331,94 DM; die Vergnügungskasse hatte ein Plus von 98,50 DM. Große Feste oder Ausflüge konnten hiermit eigentlich nicht finanziert werden. Trotzdem: Die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Das Vogelschießen am Himmelfahrtstag im Garten von „Wilddieb“ Otto Gahlau war erster Höhepunkt des Jahres. „Nach hartem Kampf“, so die Chronik, wurde Richard Bürck Zugkönig und repräsentierte den Zug beim 75jährigen Jubiläumsschützenfest. Übrigens nahm der Schützenzug in diesem Jahr nicht ganz geschlossen am Schützenfest teil. Ein Schützenbruder war leider durch Auswärts-Montage verhindert – ein Umstand, wie es die Querschläger auch in den Folgejahren immer wieder einmal treffen sollte.

Wie die Querschläger es auch immer mit ihrer schmalen Kasse angestellt haben, Ausflüge gab es auch in den damals knappen Zeiten. Im Jahr 1960 war Winningen an der Mosel Ziel der Reise, die über zwei Tage ging. Im Jahr 1961 machten die Schützen gemeinsam mit ihren Frauen einen Tagesausflug nach Ockenfels.

Soweit zu unseren ersten schriftlichen Aufzeichnungen. Es ist müßig, jetzt Erbsen zu zählen und die Ausflüge, Feste und Feten der Folgejahre einzeln aufzuführen. Wichtig ist allein, dass die „Vorwärts“-Schützen in den Jahren ihres Bestehens und durch die Generationen hindurch zu einer Gemeinschaft gewachsen sind, in der Geselligkeit und Lebensfreude gleichbedeutend ist mit Brauchtumspflege. Und wenn die Querschläger mit ihren Familien das Ziel ihres Jahresausfluges auch hin und wieder mit dem Fahrrad erreichen, dann erinnern wir uns gerne an unsere Anfänge: Da war doch mal was?

Die Zusammenkünfte der alten Querschläger fanden jeden Sonntag bei Bonten statt. Es waren keine offiziellen Versammlungen heutigen Stils, vielmehr eine Art Stammtischrunde von Leuten, die sich gut kannten und einen gemeinsamen Hang zur Geselligkeit hatten. (Aus solchen Stammtischrunden wurde wohl auch die Idee geboren, 1922 zum ersten Male mitzumarschieren). Da sich sowie so alle sonntags trafen, konnten Vorschläge und Idee gleichbehandelt werden. Die Mutter der Kompanie, Bonten Maria (Steppen), stiftete in jedem Jahr das Blumenhorn …

Das Alter der Schützenbrüder war ziemlich einheitlich, es bewegte sich um die 25 Jahre. Die Schwankungen betrugen 2 – 3 Jahre …

Das Gründungsjahr fiel in die schlechte Zeit. Ein Spruch aus dieser Zeit: „Et es´ne uesel ende welt, völl papier on wennes jelt …“ (St. Tönis, Wilhelm Berg).

So erzählte ein alter Schützenbruder: „Da hatten wir eines Abends einmal 1.000.000 Mark in der Tasche. Wir nahmen uns vor, damit am nächsten Abend rauszugehen und das Geld auf den Kopf zu hauen. Der Tag verlief auch noch gut, doch als der Abend kam, mussten wir feststellen, dass das Geld nicht einmal für den Eintritt reichte. Ja das war die Inflation …“

Die schönste Woche des Jahres war immer die Woche vor dem Schützenfest, die Übungswoche. Es ging dann in Formation nach Hannen auf der Hardt. Der Zugführer Albert Rahm ließ auf dem Wege dorthin an jedem zweiten Laternenmast eine Parade machen. So hatte man den richtigen Durst, um bei Hannen einzukehren. Der Rückweg verlief ebenso, und endete meist bei Schiffer oder bei Bonten …

Kurze Zeit, nachdem Alber Rahm nach Norf zog, wurde er dort Schützenkönig. Natürlich durften auch Vertreter seines ehemaligen Willicher Zuges nicht fehlen. Mit dem Brennabor-Auto des Kassierers Jakob Breuers ging es nach Norf. Dieser Besuch dürfte wohl in die dortigen Annalen eingegangen sein, denn anschließend fehlten Toilettenspiegel, Schützenkränze, sogar ganze Blenden (Fensterläden) fanden ihren Weg nach Willich …

In einem Jahr gab es vom Radfahrverein einen Zuschuss von zwanzig Mark für den Zug. Das war damals wohl etwas mehr wert als heute und so machte sich der Zug auf, um dieser Freude tüchtig zu Feiern. Der Weg ging nach Metzen und dann de janze hellje-hüskes wier terück. So kam man beim Höfkes-Metzger vorbei und die ganze Meute fiel dort ein. Der Zugführer (Rahm) griff sich die Schneidemaschine, auf der ein Stück Schinken lag und schnitt und schnitt … – bis die gute Metzgersfrau meinte: „Joe jonges, dat wat err af´snitt, dat mör err och neeme“ „Wat?“, nahmen sich dann die letzten Blutwurstringe und weiter ging es nach Bonten. Sie mussten schön ausgesehen haben, dass der alte Bonten (de doch waal er´s kniipiswoer) noch das Brot zu der Mahlzeit gab …

Früher wurde der Standort der einzelnen Züge beim Schützenfest ausgelost. Jeder Schützenzug hatte einen Vertreter, der auf der Generalversammlung für den Zug das Los zog. Im Jahre 1929 war es Reuter Heinrich, der für den Zug des Radfahrvereins die No. 2 zog. (No. 1 war traditionsgemäß dem Zug von Hütz Robert vorbehalten). Ein anderer Zug versuchte seinen Platz für ein Fass Bier zu tauschen. Ob unsere Ur-Querschläger zu stolz waren, oder ob ein Fass Bier bei einem solchen Fall zu wenig war – ich weiß es nicht: Jedoch kam der Handel nicht zustande …

75 Jahre „Querschläger“ – das sind nicht nur 75 Jahre Brauchtum, Schützenfest, Freud und Leid; nein das sind auch 75 Jahre Willicher Geschichte, in die dieser Schützenzug eingebunden war und eine Brücke geschlagen hat, von Heute zum Gestern.

Nur wenige Jahre nach dem 1. Weltkrieg von Mitgliedern des Radfahrverein „Vorwärts“ gegründet, hat sich der Schützenzug „Querschläger“ in den langen Jahren seines Bestehens zu einer modernen, zeitgemäßen Gemeinschaft entwickelt, die mit beiden Beinen im Jahre 1996 verwurzelt ist und ihren wenn auch bescheidenen Beitrag zu den gesellschaftlichen Entwicklungen an der Jahrtausendwende zu leisten vermag.

Wenn die Querschläger heute auf ihre vergangenen Jahre zurückblicken, begegnen ihnen viel Geschichte aber auch Geschichten, die uns alle in Willich geprägt, bedroht und letztlich am Leben erhalten haben. Die Weimarer Republik, die unselige Zeit des Nationalsozialismus, die bitteren Jahre des Krieges, der Aufbau unserer Bundesrepublik, die Widervereinigung: All diese Jahre und Geschehnisse haben das Dorf Willich, seine Bürger, seine Schützen, seine Feste geprägt. In diesen Jahren wuchs Willich zu einer stattlichen Gemeinde mit Industrie, Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, mit attraktiver Infrastruktur, wandelte sich gemeinsam mit den Nachbarn Schiefbahn, Neersen und Anrath zur Stadt. In diesen Jahren blühte auch das Schützenwesen auf. Das Willicher Heimatfest wurde größer, reicher, attraktiver und nennt sich zurecht mit Stolz das zweitgrößte am Niederrhein. Die Schützenvereine und Bruderschaften unserer Stadt wetteifern in freundschaftlichen Wettbewerb zueinander für unsere Bürger, für unsere Kinder, für unsere Gäste mit wird lebens- und liebenswert nicht zuletzt durch das reichhaltige, bunte Programm unserer Paraden, Umzüge und Musikdarbietungen. Ja, gemeinsam können wir uns feiern als die Stadt der Schützenfeste.

Diesem allem fühlen sich die Querschläger verbunden. Auch sie haben sich wandeln müssen im Laufe der Jahre, verjüngen müssen – und dies nicht nur im Querschnittsalter der Mitglieder, sondern vielmehr in machen liebgewordenen doch nicht mehr zeitgemäßen Gewohnheiten – sonst könnten sie dieses seltene Jubiläum nicht feiern.

Querschläger heute: das ist Geselligkeit, Kameradschaft, Schützenfest, das sind Ausflüge, Weihnachts- und Familienfeiern. Da ist ein Teil Willich drin wie auch die Querschläger selbst ein Teil von Willich sind, ob sie wollen oder auch nicht.

Und wenn die Querschläger nicht nur bei den Willicher Schützenfesten zu finden sind, sondern durchaus auch den Anrather Karnevalszug hin und wieder mit einer bunten Gruppe bereichern, wenn sie auch schon mal über den Tellerrand geschaut und anderer Bruderschaften Schützenfeste als Gast aktiv mitgestaltet haben so sind diese Zeichen – auch wenn es jetzt altmodisch klingen mag – für Heimatverbundenheit und Freude am Brauchtum.

Wenn in den Reihen der Querschläger nicht nur Willicher zu finden sind, wenn sich gar über Staatsgrenzen hinweg in diesen Reihen auch Österreicher, Italiener und Briten wohlfühlen und in den letzten Jahren wohlgefühlt haben, zeigt dies auch Offenheit und Modernität dieses Schützenzuges an der Schwelle zu einem vereinigten Europa.

Im Jahre 2012 durften die „Vorwärts“-Schützen wieder ein großes Fest feiern, das der Schützenzug Querschläger stolze 90 Jahre geworden ist.

So fand traditionsgemäß am Samstag nach „Christi Himmelfahrt“ traditionsgemäß unser Vogelschießen bei Schiffer statt. Da wir in diesem Jahr wiedermal ein Jubiläum feiern durften, war es natürlich auch nicht verwunderlich, dass mehrere Schützenbrüder Anspruch auf den Vogel angemeldet hatten. Natürlich konnte es am Ende nur einen Sieger geben, es war Markus Brohsen der den Vogel schlussendlich von der Stange schoss. Zu seinen Schuhputzer, die in diesem Jahr die Ehre hatten Majestät die Schuhe sauber zu machen, ernannte er die Schützenbrüder Kazimier Irisik sowie Benedikt Buchholz.

Anfang Juli, eine Woche vor dem Schützen und Heimatfest fand dann unser Königs -/Jubiläumsabend in den Räumlichkeiten des Wachlokal „Zum Kaisersaal Schiffer“ statt. Hier wurde natürlich nicht nur unser Königspaar Markus und Sabrina groß gefeiert, natürlich auch Anlass gegeben den 90. Geburtstag unseres Zuges. Unser Schützenbruder und Schuhputzer Benedikt Buchholz hatte es sich nehmen lassen den Abend musikalisch zu begleiten. Alle Querschläger und Frauen haben bei bester Laune bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Eine Woche später war es dann endlich soweit, in Willich fand das Schützen und Heimatfest statt. Und wie Gott es wollte hatten wir auch in diesem Jahr den Platz an der Sonne oder wie man es so sagen mag, denn wir hatten das Glück und durften an diesem Wochenende an vorletzter Stelle im Regiment genau vor dem Jägerzug „Die ewig letzten“ laufen. Leider fehlten uns die Schützen vom Jägerzug „Treue Kameraden“ (traditionsgemäß laufen diese Hinter uns in der Formation, wurden jedoch in den ersten Block gesetzt).

Am Freitagabend wie es bei uns Tradition war, bevor wir uns später auf in den Park gemacht haben, wurde sich um 19 Uhr im Wachlokal „Zum Kaisersaal“ Schiffer getroffen. Dort haben wir gemeinsam mit unseren Frauen die letzten ruhigen Stunden vor Beginn des Schützen und Heimatfestes genossen. So gegen 21.15 Uhr ging es dann langsam in Richtung Konrad Adenauer Park, denn wir hatten noch eine Aufgabe zu erledigen. Nach vielen Jahren und zum Anlass unseres großen Jubiläums hatten wir uns dazu entschieden mal wieder beim Fackelaufmarsch, der bei der Eröffnungsfeier des Schützen und Heimat stattfindet teilzunehmen.

Samstagmittag wurde sich dann bei unserem Schützenbruder /Schießmeister und amtierenden Schuhputzer Kazimier Irisik getroffen. Seit vielen Jahren richtet er bereits gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Christine am Samstag unser Treffen aus, was mittlerweile zu einer festen Tradition an Schützenfest geworden ist. Hier hat man dann die Möglichkeit sich bei kühlen Getränken und leckeren Essen zu stärken, und natürlich konnte man hier auch noch ein wenig entspannen. Im Anschluss führten wir dann die Parade vor unserem neuen Zugkönig durch. Nun hatte unser Zugführer Alwin Buchholz die Ehre, gemäß Satzung hatte er die Aufgabe verdiente Schützenbrüder für Verdienste innerhalb des Vereins zu ehren, natürlich gab es dann auch Beförderungen in die neuen Dienstgrade. Anschließend machten wir uns dann im Gleichschritt zum Friedhof auf, dort wurde zu Ehren unserer verstorbenen Schützenbrüder die Totenehrung abgehalten.

Schützenfest Montag nahmen wir gemeinsam mit unseren Freunden vom Zug „Treue Kameraden“ zweimal als gemeinsame Formation an der Abschlussparade teil. Zweimal Ihr hört richtig: Da wir in verschiedenen Blöcken unterwegs waren, es uns jedoch nicht nehmen lassen wollten unsere Tradition fortzuführen, haben wir es uns nicht nehmen einmal auf Position der Treuen Kameraden und im Anschluss auf unserer Position nochmal am Schützenkönig vorbei zu marschieren.

Im September ging es dann für die Herren auf große Herrentour, unser Schützenbruder Michael Lehmann hat es sich nicht nehmen lassen diese Tolle Tour zu organisieren. Getroffen wurde sich am Freitagmorgen auf dem Kaiserplatz, wo wir auf unseren Bus gewartet haben. Dieser brachte uns jedoch erst einmal nach Oberhausen, dort mussten wir den Bus nochmal wechseln. Nach kleiner Pause ging es dann für die gesamte Horde weiter in Richtung Amsterdam. An der Niederländischen-Deutschen-Grenze wurde nochmal ein Zwischenstopp eingelegt, dort wurde unser Reisescout Brigitte eingeladen. Am späteren Nachmittag sind wir dann in Amsterdam angekommen wo wir zuerst unsere Zimmer bezogen haben. Anschließend ging es dann mit dem Bus in die Amsterdamer Innenstadt wo wir natürlich nicht nur gegessen haben, sondern auch eine Spritztour durch die Altstadt sowie das Rotlichtviertel machen. Am Samstagmorgen hat ein Teil unser Gruppe an einer Grachtentour teilgenommen. Nachmittag sind wir in ein Fischerdorf in der Nähe von Amsterdam gefahren, um im Anschluss in Amsterdam am Abend das Studentenviertel aus zu Kundschaften. Am Sonntag ging es dann wieder über Den Haag wo wir noch eine kleine Pause machten nach Willich zurück.

Zwei Wochen nach unserer Herrentour stand unser jährlicher Tagesausflug mit den Damen des Zuges auf dem Plan. Getroffen wurde sich Samstagnachmittag im Diepeshof (Willich-Schiefbahn), wovon wir eine Planwagentour machten. Im Anschluss an die Tour sind wir wieder im Diepeshof eingekehrt um paar gemütliche Stunden beim Oktoberfest zu verbringen.

Im September ging es nicht nur für die Männer, sondern auch für die Frauen auf große Wochenendtour. Als gemeinsame Gruppe sind wir nach Willigen (Sauerland) gefahren, um dort ein paar Tolle Tage verbringen zu können. Gestartet sind wir am Freitagmorgen, getroffen wurde sich beim Zugführer Daheim. Von dort aus ging es mit Bus und Bahn sowie Zug nach Willingen. Dort angekommen, haben wir erst einmal unsere Zimmer im „Sauerland Stern“ – Hotel bezogen. Im Anschluss haben wir uns im Hotelkeller getroffen.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück haben wir uns aufgemacht, um die Willinger Innenstadt kennen zu lernen. Erste Rast war in der Gaststätte „Don Camillo“ einer umgebauten Kirchen, wo wir erstmal paar Schützenbrüder vom Jägerzug „VFL Willich“ getroffen haben, wie klein die Welt doch ist. Von Dort aus ging es dann im späteren Verlauf des Tages weiter zum Willinger Brauhaus gelaufen um auch dort Rast zu machen. Nach dem wir dort eingekehrt waren, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine ist mit der Seilbahn zu „Siggis Skihütte“ hochgefahren, die anderen haben weiter die Willinger Innenstadt erkundet. Abends wurde sich dann gemeinsam zu Abendesssen getroffen. Im Anschluss hat sich eine Gruppe in die Dorf Diskothek aufgemacht um dort feiern gehen, und schon wie am Vormittag ist man hier auf die nächsten Willicher getroffen.

Am Sonntagmittag haben wir dann die Rückreise angetreten. Abends hatte sich noch ein Teil der Reisegruppe im Charlottenhof getroffen, um das Wochenende in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Nach 2012 sind im Herbst 2017 die Querschläger wieder im Ausland unterwegs. Diesmal nicht mit Bus oder Bahn, sondern mit dem Flieger. Ziel der Reise war El Arenal (Mallorca).

Da die letzte Herrentour bereits 5 Jahre zurück liegt, und in unserer Ausflugskasse reichlich Geld vorhanden war, haben wir dies zum Anlass genommen, und sind mit dem Flieger ins 17. Bundesland rüber geflogen. Diese Tour wurde geplant und organisiert von unserem Schützenbruder Erwin Peerebooms.

Da wir in einer größeren Gruppe unterwegs waren, mussten wir leider auch in zwei Gruppen und zwei verschiedenen Fliegern unsere Herrentour starten. Die erste Gruppe kam von Düsseldorf von pünktlich weg, die zweite startete ihre Reise mit rund 5 Stunden Verspätung, an dieser Stelle nochmal vielen Danke an „Eurowings“. Angekommen in Mallorca ging es mit dem Shuttel-Bus erst einmal zum Hotel, wo wir unsere Zimmer bezogen haben. Anschließend haben wir die anderen in einer Bar um die Ecke getroffen.

Am Sonntagvormittag nach dem wir uns reichlich beim Frühstück gestärkt haben, machten wir uns auf, den Ballermann zu Erkunden. Im späteren Verlauf des Tages sind wir dann an der Schinkenstraße angekommen, dort sind wir sind wir in den Bierkönig eingekehrt.

Montagmorgen ist ein Teil von uns mit dem Bus nach Palma gefahren, man wollte dort die Altstadt sowie die Catedrale besuchen. Am Abend hatte man sich nach einem Besuch im Mega Park gemütlich an der Strandpromenade hingesetzt um dort paar kühle Getränke zu sich zu nehmen.

Am Dienstag haben wir uns dann mit dem Flieger wieder Richtung Heimat aufgemacht.